Siddhartha

	
sofort überall, und daß es nur die gegenwärtige Zeit dafür nicht gibt,
der Schatten der Vergangenheit, nicht der Schatten der Zukunft?"

"Dies, das es ist", sagte Siddhartha.  "Und als ich es gelernt hatte, sah ich dabei
mein Leben, und es war auch ein Fluß, und der Junge Siddhartha war nur
getrennt vom Mann Siddhartha und vom alten Mann Siddhartha durch ein
Schatten, nicht durch etwas wirkliches.  Auch waren Siddhartha's vorherige Geburten
keine Vergangenheit, und sein Tod und seine Rückkehr zu Brahma war keine Zukunft.  Nichts
war, nichts wird sein;  alles ist, alles hat Existenz und ist
Geschenk."

Siddhartha sprach mit Ekstase;  tief hatte sich diese Aufklärung gefreut
er.  Ach, war nicht alle Leidenszeit, war nicht alle Formen vom Quälen
sich selbst und das Sein ängstliche Zeit waren nicht alles hart, alles,
feindlich gegen die Welt gegangen und überwältigt, sobald man Zeit überwältigt hatte,,
sobald Zeit aus Existenz von seinen Gedanken gesetzt worden wäre?
In ekstatischem Vergnügen hatte er gesprochen, aber Vasudeva lächelte ihn hell an
und nickte in Bestätigung;  leise nickte er, bürstete seine Hand hinüber
Siddhartha's Schulter umgekehrt zu seiner Arbeit.

Und einmal mehr, als der Fluß nur seine Strömung im Regnerischen erhöht hatte,
Jahreszeit und machte ein mächtiges Geräusch, dann sagte Siddhartha:  Ist "nicht es damit,
ach Freund, der Fluß hat viele Stimmen, genau viele Stimmen?  Hat es nicht das
Stimme eines Königs, und von einem Krieger, und von einem Bullen, und von einem Vogel von das
Nacht, und von einer Frau, die Geburt gibt, und von einem seufzenden Mann, und ein tausend
ander drückt mehr aus?"

"Damit es ist", nickte Vasudeva, "alle Stimmen der Kreaturen sind da sein
Stimme."

"Und Sie wissen", Siddhartha setzte fort, "welches Wort, das es spricht, wenn Sie
haben Sie all seine zehn tausend Stimmen sofort Erfolg mit Gehör?"

Erfreulicherweise lächelte Vasudeva's Gesicht, er beugte sich hinüber Siddhartha und	
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