Der Bewohner auf der Schwelle

	

"Ich erwarte fast sofort Herrn Chichester. Er kommt zu Tee."

"Ich werde froh sein, ihn zu treffen", sagte Malling und verbarg seine Überraschung,
welcher war groß.

Doch wußte er nicht, warum es sein sollte. Dafür was natürlicher als das
Sollte Chichester kommen?

"Ich hörte bei St. Joseph's von Ihnen, Dame Sophia setzte fort. "Ein Freund von
meins, Lily Armitage, sahen Sie dort. Ich machte nicht. Ich saß beim Rücken.
Ich habe mich dafür erwärmt, ziemlich hinten in der Kirche zu sitzen. Das, was Sie machte,
halten Sie davon?"

"Wünschen Sie mich, offen zu sein, und meinen Sie die zwei Predigten?"

Sie zögerte für einen Augenblick. Dann sagte sie:

"Ich meine die Predigten, und ich wünsche Sie, offen zu sein."

"Ich dachte tatsächlich Herr Chichester's Predigt sehr bemerkenswert."

"Und die Predigt meines Ehemannes?"

Ihre Lippen wanden sich fast als ob mit Verachtung, als sie die Wörter sagte, "mein
Ehemann."

"Warum nimmt Herr Harding keine lange Ruhe?" sagte Malling und sprach
konventionell, eine Sache, die er selten machte.

"Glauben Sie, daß er einen braucht?"

"Er hat eine lästige Krankheit, ich verstehe."

"Welche Krankheit?"

"Leidet er nicht sehr an nervöser Dyspepsie?"

Sie schaute ihn mit Ironie an, die sich fast sofort in ernst veränderte,
Spiegelung. Aber die Ironie kam zurück.

"Ab und zu hat er eine Berührung davon", sagte sie. "Sehr wenige von uns haben nicht
etwas. Aber wir müssen weitergehen, und wir gehen weiter, trotzdem."

"Ich denke, daß ein weiser Arzt wahrscheinlich weg" Ihren Ehemann befehlen würde, sagte
Malling, obwohl Herr Harding's Abreise die letzte Sache war, die er sich wünschte,
erst dann.

"Auch wenn er weg bestellt wurde, weiß ich nicht, daß er ginge."

"Warum nicht?"

"Ich glaube nicht, daß er würde. Ich fühle mich nicht, als ob er entkommen konnte, sagte sie,
mit dem, was eine Art von merkwürdiger Hartnäckigkeit zu Malling schien. "In der Tat weiß ich
er geht" nicht, fügte sie plötzlich hinzu. "Ich habe einen Instinkt."	
Prev Inhalt Next